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Montag, 30. Dezember 2024

Hirokazu Koreeda

Hirokazu Koreeda ist eher als Regisseur und Drehbuchautor als als klassischer Romanautor bekannt. Er wurde 1962 in Kiyose in der Präfektur Tokio geboren. Nach einem Literaturstudium an der Waseda-Universität (Abschluss im Jahr 1987) begann er seine berufliche Karriere als Regie-Assistent. Seine Mutter hätte ihn lieber in einer sicheren Beamtenanstellung gesehen, war jedoch sehr stolz auf seine Werke.

Hirokazu Koreeda startete mit sozialkritischen Dokumentationen bei der Firma TV Man Union. Sein erster Spielfilm „Maroboshi – Das Licht der Illusion“ aus dem Jahr 1995 erhielt für die beste Regie die Goldene Osella der Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Es sollten viele weitere Preise folgen.

Hirokazu Koreeda schreibt jedoch auch Bücher zu seinen Filmen. Seine Hauptthema ist die Familie und die Probleme, wenn sich hier Lücken auftun/sich die Generationen wandeln.

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Ins Deutsche übersetzte Romane und hier rezensiert:

Mittwoch, 18. September 2024

Emi Yagi

Emi Yagi wurde 1988 in der Präfektur Nagano geboren. Sie studierte Kulturwissenschaften an der Waseda-Universität. Die Autorin lebt und arbeitet in Tokio. Derzeit ist sie noch angestellt und keine Vollzeitautorin.

Emi Yagi debütierte 2020 mit „Frau Shibatas geniale Idee“. Der Roman wurde mit dem Osamu Dazai-Literaturpreis prämiert und in 24 Sprachen übersetzt.

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Ins Deutsche übersetzte Romane und hier rezensiert:

Montag, 16. September 2024

Emily Itami

Leider lässt sich nicht allzu viel Biographisches über Emily Itami herausfinden. Die Autorin ist Halbjapanerin und wuchs in Tokio auf. Irgendwann zog sie nach London. Sie kehrte nach Tokio zurück und erlebte, was es in Japan bedeutet, Mutter zu sein. Diese Erfahrung inspirierte sie zu dem Roman „Eine kurze Begegnung“ (im englischen Original „Fault Lines“, was als „Verwerfungslinien“ für mich der passendere Titel gewesen wäre). Das Werk wurde für den Costa-Buchpreis nominiert.

Irgendwann zog Emily Itami zurück nach London. Sie arbeitet als freiberufliche Journalistin und Reiseautorin. 

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Ins Deutsche übersetzte Romane und hier rezensiert:

Samstag, 14. September 2024

Nanako Hanada

Nanako Hanada wurde 1979 geboren. Sie studierte an einer Kunsthochschule. Statt den klassischen Weg einer Vollzeitangestellten einzuschlagen, wollte die Autorin lieber Spaß an der Arbeit haben und heuerte bei der Buchhandlungskette Village Vanguard an. Danach folgten weitere Stationen, bis sie ihren eigenen Buchladen Kani Books eröffnete.

Ihr autobiographischer Roman „Die einsame Buchhändlerin von Tokio“ wurde ein Überraschungserfolg, der fürs Fernsehen verfilmt wurde.

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Ins Deutsche übersetzte Romane:

  • Die einsame Buchhändlerin von Tokio

Mittwoch, 11. September 2024

Hiroko Oyamada

Hiroko Oyamada wurde 1983 in Hiroshima geboren und studierte in ihrer Heimatstadt japanische Literatur. Noch heute lebt sie in Hiroshima. Hiroko Oyamada liebte bereits als Kind Bücher, wurde aber erst durch ihren Ehemann ermutigt, selbst Bücher zu schreiben.

Nach dem Studium nahm sie verschiedene Jobs an; unter anderem bei einer Tochtergesellschaft eines großen Automobilherstellers. Diese Tätigkeit inspirierte sie, ihr Werk „Die Fabrik“ (Veröffentlichung im Jahr 2010) zu schreiben, das für den Mishima-Literaturpreis nominiert wurde und sowohl den Sakunosuke- als auch den Hiroshima-Buchpreis gewann. Ihr Roman „Das Loch“ wurde 2014 mit dem Akutagawa-Preis prämiiert.

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Ins Deutsche übersetzte Romane und hier rezensiert:

Samstag, 4. Mai 2024

Mai Mochizuki

Von der Autorin Mai Mochizuki ist leider noch nicht einmal das Geburtsjahr in Erfahrung zu bringen. Sie wurde wohl auf Hokkaido geboren und lebt in Kioto. Laut Wikipedia Japan debütierte sie 2013 als Schriftstellerin und gewann mit ihrem ersten Werk den Everystar E-book Grand Prix.

In Japan scheint sie vor allem für die Krimi-Reihe „Holmes of Kyoto“, die momentan 20 Folgen zählt, bekannt zu sein. Die Reihe wurde als Manga und Anime adaptiert.

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Ins Deutsche übersetzte Romane:

  • Das Mondscheincafé

Montag, 8. April 2024

Rin Usami

Leider findet sich über Rin Usami wieder mal sehr wenig an Infos zur Biographie (zumindest, wenn man kein Japanisch kann). Sie wurde am 16. Mai 1999 in Numazu in der Präfektur Shizuoka geboren und wuchs in der Präfektur Kanagawa auf. Bereits als Grundschülerin begann sie mit dem Schreiben. 

2019 erhielt sie für ihr literarisches Debut „Kaka“ sowohl den Bungei-Preis als auch den Mishima-Preis. 2020 wurde ihr Kurzroman „Idol in Flammen“ mit dem Akutagawa-Preis ausgezeichnet.

Rin Usami gibt an, dass sie sich in der Oberschulzeit intensiv mit den Akutagawa-Preisträgern auseinandergesetzt hat. Dabei sei sie auf das Werk von Kenji Nakagami gestoßen. In dem Autor hat sie ihr literarisches Vorbild gefunden.

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Hier rezensiert:


 Weitere ins Deutsche übersetzte Romane:

  • Kankos Reise (Veröffentlichung geplant für März 2025)
     

Sonntag, 5. Februar 2023

Sosuke Natsukawa

Sosuke Natsukawa ist eigentlich praktizierender Allgemeinarzt in Nagano. Sein echter Name scheint unbekannt zu sein, er schreibt unter einem Pseudonym.

Sosuke Natsukawa wurde 1978 in der Präfektur Osaka geboren und studierte an der Shinshu-Universität Medizin. 2009 debütierte er als Autor mit dem Roman „Kami no Karute“, in dem der Krankenhausbetrieb in einem Vorort von Matsumoto beschreibt. Es folgten noch weitere Teile des Bestsellers, der auch verfilmt wurde. 2017 publizierte er „Die Katze, die von Büchern träumte“. Der Roman wurde ein internationaler Erfolg und in 34 Sprachen übersetzt.

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Ins Deutsche übersetze Romane:

  • Die Katze, die von Büchern träumte

Freitag, 30. Dezember 2022

Seishi Yokomizo

Seishi Yokomizo
(Photocredit: Creative
Commons)

Seishi Yokomizo wurde 1902 als zweiter Sohn einer Apothekerfamilie geboren. Als er fünf Jahre alt war, starb seine leibliche Mutter. Der Vater heiratete erneut.

Er arbeitete zunächst in einer Bank, besuchte dann jedoch die Berufsschule für Pharmazeuten. Während seiner Berufsschulzeit reichte er 1921 eine Geschichte bei einem Literaturpreis ein und gewann den ersten Platz.

1924 schloss er die Schule ab und arbeitete für zwei Jahre in der elterlichen Apotheke. 1926 zog er dann jedoch auf Einladung des Krimi-Autors Edogawa Rampo nach Tokio. Seishi Yokomizo verdingte sich hier als Chefredakteur einer Zeitschrift und als Übersetzer. Im Jahr 1927 heiratete er eine entfernte Verwandte seiner Stiefmutter, mit der er drei Kinder hatte. 1932 wurde er Vollzeit-Autor.

Seishi Yokomizo litt an Tuberkulose und begab sich 1934 in ein Lungensanatorium, wo er fünf Jahre bleiben sollte. Sein Schreibtempo belief sich in dieser Zeit auf drei bis vier Seiten pro Tag. Sein Roman „Onibi“ wurde von den Behörden in der Kriegszeit stark zensiert und ohnehin war Kriminalliteratur in dieser Zeit nicht erwünscht. So verlegte sich Seishi Yokomizo auf historische Romane.

1941 kehrte er nach Tokio zurück, wo er sich mehr schlecht als recht finanziell und gesundheitlich über Wasser hielt. Erst nach Kriegsende konnte er Medikamente in ausreichender Menge erhalten, um seinen Gesundheitszustand merklich zu bessern. Zudem war nun seine Zeit als Kriminalautor gekommen: 1948 hatte sein Detektivfigur Kosuke Kindaichi in „Die rätselhaften Honjin-Morde“ seinen ersten Auftritt. Mehr als 70 weitere Fälle sollten folgen.

Seishi Yokomizo starb 1981 an Darmkrebs.

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Weitere ins Deutsche übersetzte Romane:

  • Das Dorf der acht Gräber

Sonntag, 15. Mai 2022

Atsuhiro Yoshida

Leider ist Atsuhiro Yoshida einer der Autoren, über den man im Netz fast nichts findet. Selbst Wikipedia Japan verfügt nur einen rudimentären Eintrag über ihn. Soviel in Kürze:

Atsuhiro Yoshida wurde 1962 geboren und war ein Einzelkind. Seine weitere Verwandtschaft war jedoch groß und zählte 20 Tanten und Onkel nebst vieler Cousins und Cousinen. Als Kind war Atsuhiro Yoshida begeistert von Bibliotheken. Zunächst verdingte er sich als Graphikdesigner und begann erst später mit dem Schreiben. Atsuhiro Yoshida lebt in Tokio.

2001 erhielt er den 32. Kodansha Publishing Culture Award Book Design Award. Seine Bücher wurden teilweise verfilmt.

Tsundoku Reader weiß zu berichten, dass in Atsuhuro Yoshidas Werken typischerweise Zauberer, Kinos, unbekannte Filme, die Suche nach etwas oder jemandem, und die Zufriedenheit mit den kleinen Dingen des Lebens vorkommen.

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Donnerstag, 28. April 2022

Keiichiro Hirano

Keiichiro Hirano wurde 1975 in der Stadt Gamagori in der Präfektur Aichi geboren, verlor aber schon früh seinen Vater. Daher wuchs er in der Stadt Kitakyushu in der Präfektur Fukuoka auf, aus der seine Mutter stammte. Auf der Universität Kioto studierte er Jura.

1998 debütierte Keiichiro Hirano mit dem Werk „Sonnenfinsternis“, das ein Jahr später mit dem Akutagawa-Preis ausgezeichnet wurde. Es folgten weitere Preise, unter anderem der Yomiuri-Preis im Jahr 2018.

Keiichiro Hirano gibt an, dass er anfangs nur nachts schreiben konnte und er keine Werke anderer Autoren lesen konnte, ohne sich in seinem Schreibstil beeinflussen zu lassen.

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Ins Deutsche übersetze Romane und hier rezensiert: