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Sonntag, 24. November 2013

„Mondscheintropfen“ herausgegeben von Eduard Klopfenstein

Für den Erzählband „Mondscheintropfen“ hat Eduard Klopfenstein 16 Erzählungen aus den Jahren 1940-1990 ausgewählt. Damit knüpft „Mondscheintropfen“ an den Band „Träume aus zehn Nächten“ von Jürgen Berndt an, der dem Zeitraum 1895-1966 Rechnung trägt.

Der Band beginnt mit Rintaro Takedas „Geschichte vom Schnee“: Ein namenloser Er hört von einem Arbeitskollegen die Geschichte einer ungewöhnlichen Eheschließung. Ein Brautzug konnte wegen Schneefalls nicht weiter ziehen und musste in einem eingeschneiten Bergdorf verweilen. Aus der Not machten die Verwandten der Braut eine Tugend: Die Braut wurde kurzerhand an den Sohn des Bauern verheiratet, der ihnen Obdach gewährt hatte. Als Er dies seiner Sie erzählt, wirft die Geschichte einen Schatten auf die Ehe.

Kensaku Shimaki schrieb kurz vor seinem Tod die Erzählung „Der schwarze Kater“. In den letzten Kriegsjahren finden noch nicht einmal die Katzen genug zu Essen. Der kranke Ich-Erzähler beobachtet mit Abscheu die hungrigen Streuner, die sich bei den Menschen einschmeicheln möchten. Doch da ist auch dieser schwarze Kater, der besonders stolz wirkt und niemals beim Ich-Erzähler betteln würde. Bald wird die nächtliche Ruhe im Haushalt des Ich-Erzählers gestört: Eine Katze scheint nachts ins Haus einzudringen, um sich über die Lebensmittelvorräte her zu machen. Ob da nicht der schwarze Kater dahinter steckt?

Shichiro Fukazawas „Nanking-Bübchen“ gilt als Vorläufer seiner längeren Erzählung „Schwierigkeiten beim Verständnis der Narayama-Lieder“: Erzählt wird von einer archaisch-anmutenden Gesellschaft, in der Kinder in die Lohnsklaverei verkauft werden und kein Platz ist für behinderte und alte Menschen.

In die „Alte Heimat“ treibt es Yasunari Kawabatas Protagonisten. Die Handlung – eher Traum als Realität – schickt ihn in einem Helikopter in sein Heimatdorf. Doch scheint der Ort völlig unbelebt, bis er eine Kindheitsfreundin wieder trifft, die jedoch in der Zwischenzeit überhaupt nicht gealtert ist. Doch existiert auch eine „alte“ Version der Kleinen – da bemerkt der Protagonist, dass auch er sich in eine junge und eine alte Ausgabe gespalten hat.

Noch abgefahrener wird es in Kobo Abes „Der Stock“: Ein Mann verbringt mit seinen Söhnen Zeit auf einer Kaufhausterrasse. Als er von der Terrasse stürzt, findet er sich am Boden als Stock wieder. Zwei Studenten und ein Professor lesen ihn auf – es entspinnt sich eine Diskussion, wie der Stock zu bestrafen sei.

Yumiko Kurahashis „Am Ende des Sommers“ schildert ein tragisches Ansinnen, das an griechische Tragödien erinnert. Zwei Schwestern, die beide mit demselben Studenten verkehren, beschließen eines Sommers am Meer, den jungen Mann um die Ecke zu bringen. Die Entscheidung der beiden steht bereits mit den ersten beiden Sätzen der Erzählung fest:

„Unser Entschluss stand fest. K musste sich in unseren Händen in eine schwere Masse Tod verwandeln.“ (S. 47)

Durch einen drückenden Sommer, der angefüllt ist mit dem Meer, mit Sex und einer Dreier-Liaison, begleitet der Leser die Schwestern, wie sie Ks Leben zu beenden trachten.

Tsutomu Minakami (auch: Tsutomu Mizukami) schreibt mit „Winter-Kaki“ ebenfalls über das Ende eines Lebens – doch weit weniger brutal. Denn der betagte Tischler Juzo verfällt zusehends. Seine einzige Tochter kommt ihn erst besuchen, als er fast schon das Leben ausgehaucht hat.

Akira Abes Ich-Erzähler macht sich in „Pfirsiche“ daran, einem alten Erinnerungssplitter aus der Kindheit auf die Spur zu kommen. Es erweist sich, dass die Erinnerung einige Unplausibilitäten enthält – war am Ende alles ganz anders?

In Mieko Kanais Erzählung „Der Akazienritterorden“ vermischen sich mehrere Handlungs- und Realitätsebenen. Da ist die Ich-Erzählerin, die es liebt, in einer Schreinerei ein und aus zu gehen. Da ist der Schreiner, ehemals ein Schriftsteller, der einen Brief erhält. Da ist der anonyme Briefschreiber, der auf ein Bild verweist, das den Schreiner einstmals zu einer Erzählung über einen ritterlichen Schülerorden inspiriert hatte. Der Brief beschreibt, wie der Anführer des Ordens den Tod finden musste – doch existierten der Orden, der Täter, der Briefschreiber jemals in Realität?

„Starrende Augen“ von Shintaro Ishihara zeigt, wie sehr die Einstellung der Menschen die Wahrnehmung beeinflussen kann. Anhand von Spukgeschichten präsentiert der Autor zwei Deutungsmöglichkeiten für starrende Augen. Für welche wird sich der Protagonist entscheiden?

Tetsuo Miuras „Der Kuss“ beschreibt den Beginn des sexuellen Erwachens eines Mädchens in der Pubertät und dessen Prägung durch das Rollenverständnis als Frau auf. Nach langer Zeit besucht die kleine Kiwa ihren Vater in Tokio, der zwischenzeitlich mit einer anderen Frau als Kiwas Mutter zusammen lebt. Von ihrem Ausflug in die Stadt bringt sie neue Begierden nach Hause.

„Ein Regenbogen in der Hand“ von Wahei Tatematsu erzählt von dem Rumtreiber Yusaku, der am liebsten auf Parkbänken übernachtet und seinen Hunger damit stillt, dass er Gras ist. Eines drückenden Sommertags möchte er mit Freunden ans Meer fahren. Einen passenden Badeplatz auszumachen, erweist sich als schwieriger als gedacht. Doch der Rumtreiber weiß, wie er dennoch zu seiner Erfrischung kommt.

Setsuko Tsumuras Protagonistin Kae macht sich in „Das Haus im Wind“ auf die Suche nach ihrem verschwundenen Ehemann. Nachdem dieser seine Position als Angestellter gekündigt und ein Café aufgemacht hat, kehrt er eines Tages nicht mehr nach Hause zurück. Kae engagiert ein Detektivbüro, um den Aufenthaltsort ihres Mannes ausfindig zu machen. Dort warten gleich mehrere Überraschungen auf Kae.

Soh Aono lässt „Eindringlinge in ein Haus mit Schwalbennest“: Zwei herumtreibende Jugendliche brechen in ein Haus ein, dessen Bewohner gerade verreist ist. Sie nehmen die Behausung für einige Tage in Beschlag, nicht ohne mehr von dem eigentlichen Einwohner zu erfahren. Doch der Aufenthalt kann nicht von Dauer sein.

Als Eiichi eines Abends betrunken nach Hause will, hat er das Pech, in der Bahn einzuschlafen und erst zwei Stationen zu spät auszusteigen. Der letzte Zug in die Gegenrichtung ist bereits abgefahren, ein Taxi ist nicht mehr zu bekommen und daher macht er sich zu Fuß auf den Weg. Als er an einem Schrottplatz vorbei kommt, entdeckt er ein nahezu unbeschadetes, dort abgestelltes Taxi, in dem er sich für kurze Zeit einnistet – bis die Person auftaucht, die selbst Anspruch auf das Gefährt in Jun Kasaharas „Mondscheintropfen“ geltend macht.

Die letzte Geschichte in dem Band ist Haruki Murakamis „Tony Takitani“, der das Schicksal erlebt, schließlich ganz allein im Leben dazustehen: Sein verwitweter Vater, zu dem er kaum eine Beziehung aufgebaut hat, stirbt – ebenso wie Tony Takitanis Ehefrau, die der Kaufsucht von Kleidern erlegen ist. Ob es eine Lösung ist, eine Sekretärin einzustellen, die künftig die Kleider der verstorbenen Ehefrau tragen soll?

„Mondscheintropfen“ bietet einige Highlights für Fans der japanischen Literatur. Da wäre auf jeden Fall Shichiro Fukazawas „Nanking-Bübchen“, das einen Liedtext mit der Handlung verknüpft und einem einen unangenehmen Schauer über den Rücken jagt. Yumiko Kurahashis „Am Ende des Sommers“ löst eine ganz andere Form der Bedrückung aus, indem in gleißendes Sommersonnenlicht getauchte böse Gedanken formuliert werden. Wahei Tatematsus „Ein Regenbogen in der Hand“ präsentiert dagegen den sorglosen Sommertag eines Rumtreibers, mit dem der eine oder andere zumindest kurz tauschen wollen würde.

Jede Erzählung in „Mondscheintropfen“ drückt für sich eine ganz eigene Stimmung aus – das Spektrum geht von todtraurig bis zu vergnüglich-positiv. Wer sich einen Überblick über die Vielfalt der japanischen Literatur verschaffen möchte, ist mit dem Erzählband sicherlich sehr gut beraten.

Bibliographische Angaben:
Klopfenstein, Eduard (Hrsg.): „Mondscheintropfen“ (Übersetzung aus dem Japanischen: Ackermann, Peter/Gebhardt, Lisette/Gross, Christine/Hunziker, Christine/Klopfenstein, Eduard/Langemann, Christoph/Loosli, Urs/Reinfried, Heinrich/Rhyner, Bruno/Sato-Diesner, Sigmara/Weissert, Michael/Werner, Verena/Yamaka-Hiller, Barbara/Zimmermann, Corinne), Theseus Verlag, Zürich/München 1993, ISBN 3-85936-061-2

Freitag, 19. Juli 2013

„Erfrorene Träume“ von Wahei Tatematsu

Der Titel „Erfrorene Träume“ trifft die Handlung von Wahei Tatematsus Roman sehr treffend. Denn die studentische Wandergruppe um Noboru hat kein Glück auf ihrer winterlichen Tour im Hidaka-Gebirge auf Hokkaido. Zwar scheint der Ausflug für Noboru zunächst noch ganz positiv zu verlaufen, da er Yuko, der einzigen Frau in der Gruppe, erfolgreich Avancen machen kann. Doch eines Nachts geschieht das Unglück: Die schlafenden Studenten werden von einer Lawine verschüttet. Noboru liegt fortan relativ bewegungsunfähig unter einer dicken Schneeschicht. Traum- und Wachphasen wechseln sich ab. Als es ihm endlich gelingt, sich etwas Platz zu verschaffen, beginnt er mit kurzzeitigen, mühseligen Versuchen, sich frei zu graben. Dabei legt er den Kopf der toten Yuko frei.

Yuko spielt auch eine große Rolle in seinen Träumen. So imaginiert Noboru Situationen, die vielleicht eingetreten wären, wäre die Lawine nicht abgegangen: Yuko, wie sie die Wandergruppe nach der Rückkehr aus den Bergen bekocht. Noboru und Yuko auf einer sommerlichen Bergtour. Der erste gemeinsame Sex… Doch träumt Noboru auch von bereits verstorbenen Bergsteigern, die als Geister immer noch bei dem Überlebenden ihrer gemeinsamen Unglückstour erscheinen.

In „Erfrorene Träume“ macht sich große Beklemmung breit. In den Bergen liegen Leben und Tod besonders nahe beieinander. Ein falscher Schritt kann das Ende bedeuten. Als Noboru verschüttet wird, beginnt der Alptraum. Dennoch scheint Noboru nichts zu bereuen. Sein Leben – und sein Tod – gilt den Bergen.

Ein interessantes Detail an „Erfrorene Träume“ besteht darin, dass sich Wahei Tatematsu für sein Werk wohl von dem realen Fall eines Lawinenopfers hat inspirieren lassen, das noch einige Tage nach dem Abgang verschüttet überlebt und Aufzeichnungen aus den letzten Lebensstunden hinterlassen hat.

Ein kleines Manko an „Erfrorene Träume“ scheint in der Übersetzung zu liegen. Manche Begrifflichkeiten (wie z.B. „Kälteschutzkleidung“) kommen recht sperrig daher. Einige Passagen hätten vielleicht etwas prägnanter formuliert werden können. Und da es im Deutschen nun mal ein Gütekriterium von Texten ist, möglichst mit Synonymen zu arbeiten, hätte der Roman auch noch daraufhin überarbeitet werden können.

Bibliographische Angaben:
Tatematsu, Wahei: „Erfrorene Träume“ (Übersetzung aus dem Japanischen: Rhyner, Bruno), Angkor Verlag, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-936018-85-1

Donnerstag, 18. Juli 2013

Wahei Tatematsu

Wahei Tatematsu wurde 1947 als Kazuo Yokomatsu in der Präfektur Tochigi geboren. Er studierte an der Waseda-Universität Politologie und Wirtschaftswissenschaften. Der literaturbegeisterte Student beteiligte sich Ende der 60er Jahren an Demonstrationen und reiste viel.

Im Gegensatz zu seinen Kommilitonen trat er nach seinem Studienabschluss im Jahr 1971 nicht in eine renommierte Firma ein, sondern schlug sich mit allerlei Gelegenheitsjobs durch. So war unter anderem als Barkeeper, Hilfspfleger, Bauarbeiter und LKW-Fahrer beschäftigt, während er sich nebenher dem Schreiben widmete. In den Jahren 1973-1978 war er bei der Stadtverwaltung von Utsunomiya angestellt.

1970 veröffentlichte Wahei Tatematsu seinen ersten Roman, für den er den Waseda-Literaturpreis gewann. Der endgültige literarische Durchbruch gelang ihm schließlich 1980 mit dem Gewinn des Noma-Literaturpeises für „Fernes Donnergrollen“. Er reiste weiterhin viel und betätigte sich daher auch als Reisejournalist. Im Alter wandte er sich vermehrt buddhistischen Themen zu.

Im Jahr 2010 starb Wahei Tatematsu recht überraschend an multiplem Organversagen.

Interessante Links:


Ins Deutsche übersetzte Romane/Erzählungen und hier rezensiert:

Freitag, 21. Juni 2013

„Wohlgehütete Pfirsiche oder Über die Traurigkeit“ herausgegeben von Noboru Miyazaki

„Wohlgehütete Pfirsiche oder Über die Traurigkeit“ versammelt sieben Erzählungen, die Menschen in extremen, ungewöhnlichen Situationen porträtieren. Der Band beginnt mit Kei Nakazawas „Wohlgehütete Pfirsiche“: Die Protagonistin Mizue ist schwanger – schwanger von ihrem Ex-Freund. Daher möchte sie das Kind nicht austragen, sondern abtreiben. Der Leser begleitet die alleinstehende, junge Frau auf dem Weg zu ihrem Freund, dessen Zustimmung zur Abtreibung sie einholt, in die Arbeit, in der sie den Kollegen einen anderen Grund für ihre baldigen Abwesenheit vorschwindelt, und schließlich in die Klinik zum Eingriff.

Haruki Murakamis „Der Spieluhrvogel“ ist das erste Kapitel von „Mr. Aufziehvogel“. Daher ist diese „Erzählung“ etwas unbefriedigend, weil die Geschichte gerade erst etwas in Gänge kommt, Fragen aufwirft und dann auch gleich wieder abbricht: Wer ist die unbekannte Frau, die zu Hause beim Ich-Erzähler anruft und mit ihm, dem braven, arbeitslosen Ehemann, der die Wohnung hütet, über Sex sprechen will? Und wo ist bloß die Katze geblieben?

„Zombie – Tränen“ von Wahei Tatematsu ist eine etwas ungewöhnliche Erzählung: Yoshida ist Filmemacher von trashigen Splatter-Filmen – Hauptsache das Blut fließt. Seinen Ausdruck findet er vor allem beim Filmen – während es an Kommunikation und Verständnis innerhalb seiner Familie mangelt. Von Ehefrau und Tochter hat er sich ziemlich entfremdet. Darüber hinaus ist er gerade besonders fasziniert von abgerissenen Ohren…

Masahiko Shimada beschreibt „Das ‚real life’ eines Pseudo-Schriftstellers“: Ms einziger Freund ist ein streunender Hund, den der Grundschüler auf den Namen Mieze tauft. Als Mieze an Altersschwäche stirbt, wendet sich M der Welt der Bücher zu. Schließlich beschließt M, inzwischen ein Student, sich in eine Kommilitonin zu verlieben, mit der er sich intellektuelle Wortgefechte gibt. Als M eine Assemblage aus allen bisher gelesenen Romanen erstellt, wird er zum Pseudo-Schriftsteller.

Mizuko Masudas Protagonistin Kaori in „Das neue Leben“ hat eine Affäre mit ihrem verheirateten (Ex-)Chef. Sie kündigt ihren Job und zieht in die Nähe der Wohnung ihres Geliebten – doch liebt sie diesen überhaupt?

„Machikos Nachtlandschaft“ von Michitsuna Takahashi hat kein schönes Sujet: Machiko, eine ehemalige Prostituierte, ist mit einem Yakuza verheiratet, der sie schlägt und vergewaltigt. Als es ihr endlich gelingt, vor der Ehehölle zu fliehen, wird in Rückblenden Machikos Vergangenheit beleuchtet: Die schöne, auffallende Schülerin aus gutem Hause rutscht ins Rotlichtmilieu ab und hat in ihrer Ehe viel zu erdulden. Leider mangelt es „Machikos Nachtlandschaft“ etwas an der Darstellung der Motivationen Machikos. Und auch das Ende ist seltsam lapidar (ich sage nur: Stichwort Kino).

Das Thema von Yuko Tsushimas „Über die Traurigkeit“ ist sehr biographisch: Die Ich-Erzählerin ist genauso wie die Autorin eine alleinerziehende Mutter, die ihr jüngstes Kind verloren hat. Sie beschreibt ihren Verlust, ihren veränderten Alltag aber auch ihre Trauer, die keine echte zu sein scheint.

„Wohlgehütete Pfirsiche oder Über die Traurigkeit“ versammelt Erzählung von einigen Autoren, deren Werke bisher kaum ins Deutsche übersetzt wurden (wenn man von Haruki Murakami freilich absieht). Ein Highlight ist hier die Erzählung von Masahiko Shimada, wohingegen mir Michitsuna Takahashis Werk ein bisschen unausgegoren vorkam. Und natürlich impliziert der Titel des Bandes schon das primäre Thema: Es geht gerne traurig zu in den versammelten Erzählungen. Wer kurzweiliges Entertainment sucht, der ist mit „Wohlgehütete Pfirsiche oder Über die Traurigkeit“ sicherlich falsch beraten.

Bibliographische Angaben:
Miyazaki, Noboru (Hrsg.): „Wohlgehütete Pfirsiche oder Über die Traurigkeit“ (Übersetzung aus dem Japanischen: Hitomi, Kenji/Komachi, Hanae/Miyazaki, Noboru/Ruppelt, Eva/Windelen, Sabine), konkursbuch, Tübingen 1992, ISBN 3-88769-057-5