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Montag, 10. Januar 2011

Yoko Ogawa

Yoko Ogawa (Photocredit:
Uzaigaijin/Flickr,
Creative Commons-Lizenz)
Yoko Ogawa schreibt Bücher mit einem (mindestens) leichten Gänsehautfaktor. Die 1962 in Okayama geborene Autorin wurde in ihrer Kindheit sehr von ihren Eltern, gläubigen Shintoisten, geprägt. Als Schülerin begeisterte sie sich insbesondere für Literatur von Mieko Kanai und Haruki Murakami. Nach ihrem Abitur studierte sie Literatur und Kunst an der Waseda-Universität.

1988 veröffentlichte sie mit „Der zerbrochene Schmetterling ihren literarischen Erstling. Drei Jahre in Folge war sie für den Akutagawa-Preis nominiert, den sie schließlich 1991 für die Erzählung „Tagebuch einer Schwangerschaft (enthalten im Band „Schwimmbad im Regen) erhielt. Unter den vielen der folgenden Auszeichnungen war 2004 der Yomiuri Preis für „Das Geheimnis der Eulerschen Formel und 2006 der Tanizaki-Preis.

Von sehr deftigen SM-Darstellungen über Figuren mit körperlichen Deformationen bis hin zu subtil schaudrigen Szenen wird ein ganzes Spektrum an Grusel bedient. Trotz ihrer recht vielen deutschsprachigen Veröffentlichungen im Liebeskind-Verlag ist Yoko Ogawa hierzulande (leider) noch recht unbekannt.

Interessante Links:

Hier rezensiert:

        Weitere in Deutsche übersetzte Romane:
        • The Memory Police (deutscher Titel steht noch nicht fest; Veröffentlichung geplant für Herbst 2020)

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