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Mittwoch, 9. November 2011

„Warum ich Frauen trotzdem mag“ von „Beat“ Takeshi Kitano

Schon „Die Welt hasst mich“ von „Beat“ Takeshi Kitano hat mich alles andere als vom Hocker gehauen. „Warum ich Frauen trotzdem mag“ lässt mich an manchen Stellen erneut den Kopf schütteln. Was soll ich mit der Information anfangen, dass Herr Kitano Frauen mit einer noch nie gehörten Weisheit belehren mag: Wenn frau abnehmen will, soll sie weniger essen und mehr Sport machen. Oder dann im Gegenzug ein Ammenmärchen: Onanie macht impotent.

Die Kapitelüberschriften lauten so plakativ wie „Oh, ihr Frauen von heute, was seid ihr für verkommene Luder“, „Frauen die einem Angst einjagen“, „Häuser und Frauen sollte man besser mieten“ und irgendwie ergibt sich bei der Lektüre der Eindruck, der Autor verfällt in eine „Alles Bitches außer Mama“-Attitüde.

Insgesamt bietet „Warum ich Frauen trotzdem mag“ hauptsächlich unbedeutendes Palaver: Man darf unter anderem festhalten, dass „Beat“ Takeshi Kitano dicke Frauen mag; rasierte Bikini-Zonen dagegen nicht. Dass er verheiratet ist und Fremdgehen erlaubt ist, solange er sich nicht dabei erwischen lässt. Dass er kein Haus kaufen will, da seinen Nachkommen nach der Erbschaftssteuer nichts davon bleiben würde. Gähn...

Einzig und allein die letzten Seiten mögen für Kitano-Fans interessant sein, da hier auf die Rekonvaleszenz des Autors nach dessen schweren Motorradunfall eingegangen wird.

Kommentare:

  1. "Eingestellt von Charlotte"
    Sagt schon alles.

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  2. Hehe... und gepostet von "Anonym" aber auch!
    Ich leih Dir das Buch gerne, dann kannst Du es lesen und auch endlich mitreden. Ich meine, so richtig mitreden... ;-)

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