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Sonntag, 11. Oktober 2015

Fuminori Nakamura

Der Autor Fuminori Nakamura (übrigens ein Pseudonym) wurde 1977 in Tokai in der Präfektur Aichi geboren. Während seiner Zeit auf der Oberschule begeisterte er sich fürs Lesen und begann selbst mit dem Schreiben von Gedichten und Prosa.

Fuminori Nakamura studierte an der Fakultät für Soziologie an der Universität von Fukushima. Seine Abschlussarbeit aus dem Jahr 2000 widmete er der „Psychologie des Kriminellen“. Statt wie seine Kommilitonen eine gut bezahlte Akademikerlaufbahn einzuschlagen, begann Fuminori Nakamura mit dem Schreiben, während er sich mit diversen Jobs über Wasser hielt.

2002 gewann er mit seinem Debütroman „Das Gewehr“ den Shincho-Literaturpreis für Nachwuchsautoren. 2004 folgte der Noma-Newcomer-Preis für „Abschirmung“. 2005 wurde „Kinder der Erde“ mit dem 133. Akutagawa-Preis ausgezeichnet. 2010 erhielt Fuminori Nakamura den Kenzaburo Oe-Preis für „Der Dieb“.

Fuminori Nakamuras Werke sind gesellschaftskritisch und lassen sich ins Noir-Genre einordnen. Der Autor nennt als literarische Vorbilder unter anderem die Autoren Dostojewski, Kafka, Camus, Kobo Abe, Kenzaburo Oe, Yukio Mishima und Osamu Dazai. Fuminori Nakamura lebt derzeit in Tokio.

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Ins Deutsche übersetzte Romane und hier rezensiert:

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