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Samstag, 7. Dezember 2013

Gishu Nakayama

Gishu Nakayama wurde im Jahr 1900 als Yoshihide Takama in der Präfektur Fukushima geboren. Er studierte an der Waseda-Universität. Gemeinsam mit anderen Autoren gründete Gishu Nakayama die Literaturzeitschrift To, in der auch seine erste Erzählung „Das Loch“ veröffentlicht wurde. 1938 erschien ein Band mit Gishu Nakayamas Erzählungen. Dieser enthielt unter anderem „Atsumonozaki oder die geliehene Dankbarkeit“, die mit dem Akutagawa-Preis ausgezeichnet wurde.

Nach dem Studium hatte Gishu Nakayama als Englischlehrer an einer Mittelschule gearbeitet, während des zweiten Weltkriegs wurde er Kriegsberichterstatter. Seine Kriegserfahrungen inspirierten ihn zu einer Kurzgeschichte über zwei Intellektuelle, die in Tinian gegen Ende des Krieges starben. Dies weckte sein Interesse an Historienromanen. Für seinen Roman „Shoan“ über den General und Kurzzeit-Shogun Mitsuhide Akechi erhielt der unter anderem den Noma-Literaturpreis.

Kurz vor seinem Tod im Jahr 1969 konvertierte Gishu Nakayama zum Christentum.

Ins Deutsche übersetzte Erzählungen und hier rezensiert:

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